Pressebericht der Hildesheimer vom 04.10.2005

Gemeinsame Sache für neuen Platz

Arbeiten am Sportplatz rechts der Ruther Straße laufen auf vollen Touren / FC hat noch viele Pläne

Ruthe/Sarstedt (sky). Ein hartes Stück Arbeit haben die Ruther Fußball-Enthusiasten auf sich genommen. Seitdem klar ist, dass sie als Hauptnutzer des Sportplatzes rechts der Ruther Straße auch die Verantwortung über den Zustand der Anlage übernommen haben, läuft die Zeit. Nächstes Jahr starten dort die Punktspiele am 1. Juli. Doch die Spielfläche ist mit seinen Löchern und Unebenheiten noch eine tückische Fläche für die Sportler.
Tiefe Löcher und platt gewalzte ehemalige Maulwurfshügel überall. Auf den ersten Blick scheint der Sportplatz zwar eine grüne Ebene zu sein, doch kaum geht man über die Rasenfläche, bleibt der Fuß immer wieder stecken. FC Ruthes Pressewart Jörg Drescher hebt eine Rasenecke an und zeigt die besonders tückischen Stellen, die die man auf den ersten Blick überhaupt nicht sehen kann.
Arbeitseinsatz am vergangenen Wochenende: Zwei Tage lang ackerten die Ruther Helfer auf  „Ihrem“  neuen Platz rechts der Ruther Straße. Sie hatten ihr Vorhaben, sich von der Platz-Partnerschaft mit Tuspo Schliekum zu trennen durchsetzen können und sind nun als Hauptnutzer auch für den Erhalt und die Pflege des Platzes zuständig.

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Dr. Christian Sürie, Leiter der Lehr- und Forschungsgutes in Ruthe rückt mit dem Trecker an. Eine Schlaufe wird um den Pfosten gewickelt, der Gurt an der Schaufel des Frontladers eingehakt und raus mit dem Tor.
„Wir müssen den Platz frei machen, um ihn richtig plan zu bekommen“, sagt Jörg Drescher. Während an den Büschen neben den Duschen die Sträucher gerodet werden, schiebt einer der Ruther Fußballer den Düngewagen Bahn für Bahn über den Rasen. Eine mühsame Arbeit, die viel Zeit und Kraft kostet. Und trainiert und gespielt wird auch noch.
Am Tag zuvor hat der FC Ruthe noch ein Abstimmungsgespräch mit den Schulen, der FSV, dem TKJ und der Stadt geführt, um die geplanten Arbeiten durchzusprechen. „Die Trainingszeiten sind abgestimmt“, sagt Drescher. Vor allem die Leichtathleten, die Boule-Spieler und die Schulen haben als Mitnutzer der Anlage noch ein Wörtchen mitzureden.
Trotzdem hat der FC Ruthe noch große Pläne für „seinen“ Platz. „Wir haben bereits die Baugenehmigung für eine Flutlichtanlage“, sagt Drescher. Auch in den Bandenbereichen können noch Werbeflächen untergebracht werden. Und in den Sanitär- und Duschbereichen wird noch gefliest.
Etwa 50 Helfer sind allein an diesem Wochenende im Einsatz gewesen, freut sich Drescher und ist optimistisch, dass mit dem bewährten Engagement der Ruther auch dieses Projekt zu schaffen ist.

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Auch an dieser Stelle soll es bald einmal anders aussehen.

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Wolfgang Lühmann und Peter Bosak am „Monsterhexler“.

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Auch eine Pause gehört nun mal dazu. V.l.: Mike Münkel, Marco Schmidt, Peter Bosak, Jörg Drescher, Lutz Kirchhoff, Wolfgang Lühmann, Jan Packebusch.

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Mit der Walze wird der Rasen erst einmal gewalzt, bevor die Ausbesserungsarbeiten beginnen können.

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