Arbeitseinsatz vom 06.05.2006

Ruthe(jd). Am vergangenen Sonnabend war der FC Ruthe erneut fleißig beschäftigt mit dem Sportplatzumbau rechts der Ruther Strasse und konnte sichtbare Arbeiten abschließen und beginnen, nachdem schon eine Woche zuvor ein ganzer Berg Müll aussortiert und gestapelt wurde. Mit starken Helfern mussten die über 100 Kilo schweren und sieben Meter hohe Masten für den Fangschutzzaun zur Petanque- Bahn hoch gehievt und einbetoniert werden. Bei sommerlichen Temperaturen kamen die Aktiven förmlich ins Schwitzen. Da war der vorhergegangene Einsatz eines vom Lehr- und Forschungsguts bereitgestellten Erdbohrers von Nutzem, der die über ein Meter tiefen Löcher vorbohrte. Udo Drescher sorgte mit technischem Know-How dafür, dass diese jetzt wie eine Eins in den Himmel ragen. Der 1. Vorsitzende Walter Drescher mischte zahlreichen Trockenbeton an, der anschließend auch noch für die Zaunpfähle eines Begrenzungszaunes zur Bundesbahn verwendet wurde. Anschließend wurde der immer noch von Wühlmäusen zerfurchte und löchrige Sportplatz, zudem noch vom Bodenfrost des langen Winters arg gebeutelt, von Manfred Furch nicht zum letzten Mal mit einer Fünf-Tonnen Rolle gewalzt. Gas- und Wasserinstallateur Ingo Bernhardt machte Vorarbeiten in den maroden sanitären Anlagen, die komplett neu gefliest werden sollen. In den kommenden Wochen werden weiter Arbeiten stattfinden, die die Ruther Fußballer mit viel Eigenarbeit selbst verrichten werden. (Berichte dazu folgen.)
Trotz der wichtigen Sanierungsarbeiten stößt der Fußballclub Ruthe nicht bei allen Menschen auf Zustimmung und muss sich einiges anhören. Unmut macht sich bei Sportlern, die diesen Sportplatz nutzen, breit, weil diese zurzeit die sanitären Anlagen nicht benutzen können. Der 1.Vorsitzende Walter Drescher: „Mich ärgert es, dass viele Leute kein Verständnis für diesen wichtigen und unumgänglichen Umbau, wenn auch zu dieser Zeit, in der wieder verstärkt die Anlage aufgrund des Wetters genutzt wird, haben. Wir machen diesen Umbau nicht nur für uns, sondern für alle, die diese Sportanlage in Zukunft nutzten werden.“
Der FC Ruthe konnte am und im Gebäude nicht früher mit den Sanierungsarbeiten beginnen, weil wichtige Einzelheiten des Vertrages zwischen der Stadt Sarstedt und dem Fußballverein noch nicht geklärt waren.

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Der kleine Nick Schirmer begutachtet die Sanierungsarbeiten der maroden Duscheinrichtung

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In den Duschräumen soll bald alles im neuen Glanz erscheinen

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Die über 100 Kilo schweren Masten für den Fangschutzzaun werden von (links nach rechts) Heinz Höhne, Marco Schmidt, Dirk Strübe, Udo Drescher, Martin Kuiypers, Jörg Drescher einbetoniert

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Viel Kraft beim Aufrichten brauchten (von links nach rechts)Peter Bosak, Martin Kuijpers, Dirk Strübe, Heinz Höhne, Marco Schmidt, Udo Drescher, Jörg Drescher

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Keine einzige Fliese in den kleinen Toilettenräumen, das soll sich ändern

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