Bezirksliga Frauen mit überraschenden Punktgewinn / Kreisliga Frauen unterliegen mit Rumpfelf

Hannover (JA) Für eine Überraschung sorgten die Bezirksliga Frauen des FC Ruthe gegen den VfL Eintracht Hannover. Im Duell mit dem Tabellenzweiten erkämpfte sich die Rot Weißen eine verdiente Punkteteilung. 
Gegen die favorisierten Hannoveranerinnen zeigten die FC Frauen von Beginn an einen engagierten Auftritt und boten ihre wohl beste Saisonleistung. Taktisch diszipliniert und Zweikampfstark hatte der FC die beste Offensive der Liga weitgehend im Griff. Auf der Gegenseite setzten die Rutherinnen  immer wieder ihre Nadelstiche. So hatten Jill Hornbostel, Melina Wehrspohn und Marie Banaszak einige gute Möglichkeiten. Das erste Tor der Partie gelang aber den Gastgeberinnen, die in der 37. Minute durch Marie Weitemeier eine Standardsituation nutzten und so mit einer 1:0 Führung in die Pause gingen.

Auch nach dem Seitenwechsel schenkten sich beide Teams nichts. Konnte der FC vor der Pause ein kleines Chancen-plus für sich verbuchen, erhöhten die Gastgeberinnen in der zweiten Hälfte die Schlagzahl und agierten nun wesentlich druckvoller. Die FC Frauen hielten aber weiterhin dagegen und es entwickelte sich ein rassiges Kampfspiel. Beide Teams kamen weiterhin zu Möglichkeiten. Die Hannoveranerinnen hatten dabei die torgefährlicheren  Aktionen auf ihrer Seite. Die FC Defensive blieb aber weiterhin wachsam und stemmte sich mit vereinten Kräften gegen ein weiteres Gegentor. Vor allem FC Torfrau Ramona Prystawek rückte nun in den Mittelpunkt und verhinderte mit mehreren guten Reaktionen den zweiten VFL-Treffer.

In der Schlussviertelstunde setzen die Rutherinnen noch einmal alles auf eine Karte und erhöhten ihr Engagement. Für diesen Einsatz wurden die Prystawek/Meseberg Schützlinge letztlich belohnt. In der 80. Minute war es Marie Banaszak, die mit einem sehenswerten Fernschuss den 1:1 Ausgleich erzielen konnte.
Am Ende verdienten sich die Ruther Frauen durch ihre starke Leistung einen Zähler. Entsprechend zufrieden zeigten sich die FC Verantwortlichen: “ Unsere Mädels haben heute ein tolles Spiel gezeigt. Wir haben gegen einen starken Gegner viel investiert und haben uns über die gesamte Spielzeit gesehen den Punkt redlich verdient.“

+++ Kreisliga Frauen mit Niederlage +++

Bockenem (ja) Nicht gut lief es für die Kreisliga Frauen des FC Ruthe  bei ihrer 7:2 Niederlage beim SV Bockenem 07. Mit großen Personalsorgen waren die FC Kickerinnen nach Bockenem gereist und  verkauften sich teuer. Mit einer Formation, die so noch nie zusammengespielt hatte brauchten die Rot Weißen einige Zeit um ins Spiel zu finden. Dies nutzten die Gastgeberinnen und zogen schnell auf 3:0 davon. Mit zunehmender Spielzeit fanden die Rutheninnen besser in die Partie und konnten das Spiel ausgeglichener gestalten. Zwar musste das FC Team zunächst noch zwei weitere Gegentore hinnehmen, doch in der Offensive traf Linda Kisluck doppelt und sorgte so für das Zwischenzeitliche 5:2. In der Schlussphase machte sich bei den Rutherinnen die dünne Personaldecke negativ bemerkbar. Da der FC nicht mehr wechseln konnte standen am Ende gleich mehrere angeschlagen und nur noch bedingt einsatzfähige Spielerinnen auf dem Feld. Diese kämpften zwar bis zum Umfallen konnten die Tore zum 7:2 Endstand nicht verhindern.

Trotz der Niederlage fand Coach Michele Menchise lobende Worte für sein Team: „Trotz unserer alles andere als gute Personalsituation haben wir uns Ordentlich verkauft. Meine Mädels haben, obwohl einige körperlich ziemlich angeschlagen waren, gekämpft und alles gegeben. Wir können nur hoffen das sich unsere Spielerdecke langsam erholt.“

 

Am Donnerstag trifft das Menchise Team im Kreispokalviertelfinale auf die Frauen des VfL Nordstemmen. Die Nordstemmerinnen sind Zweiter in der 1. Kreisklasse und genießen das Heimrecht. Trainer Menchise sieht auch deshalb den VFL in der leichten Favoritenrolle.

„Die Partie wird auf dem für uns ungewohnten Kleinfeld stattfinden, zu dem werden uns wieder einige Spielerinnen fehlen. Aber natürlich werden wir alles probieren um weiter zu kommen.“

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