Der FC Ruthe hat in den letzten Wochen an der Coca-Cola Aktion „Schreib Vereinsgeschichte“ teilgenommen und einen Reisegutschein im Wert von 7000 Euro gewonnen. Insgesamt waren an der Aktion 90.000 Vereine angemeldet- der FC Ruthe belegt am Ende den 8. Platz mit 41.216 abgeschraubten Coca-Cola Deckeln.

Initiator im Verein war Jugendtrainer Jens Günther. In den letzten Wochen waren zudem viele fleißige Hände damit beschäftigt die abgeschraubten Deckel durch den 12-stelligen Code registrieren zu lassen. Zwei Tage vor Aktionsende war der Verein mit 5 Personen in einem Warenlager in Bremen und hat dort in der Leergutentsorgung von 19.30 Uhr bis 00.30 Uhr ca. 9500 Deckel abgeschraubt. Die Aktion war bis zum letzten Tag hochspannend und eine abendfüllende Aufgabe, da nur bis Platz 10 gewonnen werden konnte. Besonderer Dank gilt den Unternehmen in und um Sarstedt (Trinkgut, Metro, Hol Ab, REWE, Real, etc.) bei denen der Verein quasi „ein und ausgehen“ durfte. 90 % der Deckel wurden selbst abgeschraubt, 10% lediglich gesammelt.

Die vorhandenen Deckel wurden im Anschluss dem Verein „Deckel Drauf e.V.“ zur Verfügung gestellt. Für 500 Deckel wird eine Polioimpfung in einem Entwicklungsland garantiert- unter dem Motto „Deckel gegen Polio“- 500 Deckel für ein Leben ohne Kinderlähmung.

Aktuell wird beim FC Ruthe überlegt, wie der Gewinn so eingesetzt werden kann, dass möglichst alle fleißigen Helfer der vergangenen Wochen an dem Gewinn teilhaben können. Die Aktion hat gezeigt, dass auch ein kleiner Verein-wenn VIELE- mit anpacken ein großes Ziel erreichen kann. Platz 8 von 90.000 ist schon eine Hausnummer. Als kleiner Verein muss jeder Euro wohlüberlegt werden und eher zwei- als einmal umgedreht werden. Daher ist der FC Ruthe über jeden Sponsor dankbar, der ihn unterstützt. Die 10 Jugendmannschaften mit über 270 Kindern und Jugendlichen aus dem Stadtgebiet stellt mehr als die Hälfte des Vereins dar. Bälle, Trainingsausrüstung, Trikotsätze und Präsentationsanzüge- es gibt viele unterschiedliche Bereiche, in die investiert werden muss. Ohne Unterstützung von außen oder den Eltern ist dies heutzutage nicht mehr vorstellbar.

Sollte es die abgeschlossene Aktion auch im nächsten Jahr wieder geben, möchte der Verein erneut teilnehmen und seinen achten Platz unter Umständen verbessern.

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