Ruthe/Sehlem (JA) Den erhofften Heimsieg konnten die FC Bezirksliga Frauen  gegen den FC Latferde für sich verbuchen und siegten nach einer starken Partie mit 4:0. Knapp an einer Überraschung vorbei geschrammt sind die Kreisliga- Frauen. Sie unterlagen beim Tabellenführer der SG Sehlem/Westfeld  nach starker Leistung mit 0:2.
Bezirksliga- Frauen 
Ruthe (JA) Mit einem 4:0 Heimsieg gegen den FC Latferde konnten die Bezirksliga Frauen des FC Ruthe den erhofften Befreiungsschlag landen. Dabei zeigten sich die Gäste als der erwartet unbequeme Gegner, doch die Rot-Weißen zeigten über weite Strecken eine starke Partie und siegten letztlich verdient.Von Beginn an war den Rutherinnen anzumerken, dass sie die Pleite aus der Vorwoche vergessen machen wollten. Entsprechend engagiert begannen die FC Kickerinnen und konnten von Beginn an Vorteile für sich verbuchen. In der Offensive erspielte sich das FC Team in der Anfangsviertelstunde einige gute Abschlusschancen, agierte dabei allerdings nicht zielstrebig genug. Trotzdem hätte der FC in Führung gehen können. So hatten Vanessa Kregel,  Milena Oppermann, Tarja Fuhrberg und Kristin von Einem das 1:0 auf dem Fuß. Pech hatte zu dem Vanessa Kregel,  die aus 20 Metern  nur den Pfosten traf.

Zwar kontrollierten die Fc- Frauen auch danach das Geschehen, doch auch die Gäste versteckten sich nicht und kamen auch zu eigenen gute Offensivaktionen. Die gut organisierte Fc Abwehr mit Tamina Eckerlebe, Pauline Bauer,  Elisa Meier und Sina Kuschnereit zeigte sich aber wachsam und konnte sich zu dem auf  Torfrau Ramona Prystawek als sicheren Rückhalt verlassen.

Pauline Bauer zeigte einmal mehr eine starke Leistung

Die Mehrzahl und die besseren Möglichkeiten hatten aber weiter die Gastgeberinnen, denen in der 40. Minute endlich der Führungstreffer gelang. Nach einem tollen Spielzug über Tamina Eckerlebe und Anna Titze traf Lara Elmdust mit einem Flachschuss von der Strafraumgrenze zum verdienten 1:0. Diese Führung wackelte kurz vor dem Pausenpfiff noch einmal bedenklich. Nach einer Ecke der Gäste verhinderte Ramona Prystawek mit einer Glanzparade den Ausgleich und konnte den gefährlichen Kopfball noch an das Aluminium lenken. Den anschließenden Nachschuss entschärfen die Rot-Weißen mit vereinten Kräften und sicherten sich so die knappe aber verdiente Pausenführung.

Nach dem Seitenwechsel kamen die Ruther Kickerinnen mit neuem Elan aus der Kabine und erwischten einen Start nach Maß. Nach dem sich Tarja Fuhrberg den Ball toll erkämpft hatte, setzte sich Anna Titze entschlossen durch und traf zum 2:0. Dieser Treffer sorgte für weiteren Schwung beim Prystawek- Team, das wenig später sogar noch nachlegen konnte. Nach einem schönen Zuspiel von Vanessa Kregel , entwischte FC Torjägerin Tarja Fuhrberg ihrer Gegenspielerin und ließ der Gästetorfrau beim 3:0 keine Abwehrchance. Auch auf den nächsten Ruther Treffer mussten die Zuschauer nicht lange warten. In der 64. Minute setzte Anna Titze Jara Al-Ahmad mustergültig in Szene, die eiskalt zum 4:0 einnetzte. Spätestens nach diesem Treffer war die Partie entschieden. Mit ihrer Führung im Rücken beschränkten sich die Rot-Weißen auf die Spielkontrolle und ließen es etwas ruhiger angehen. Trotzdem hätten die Gastgeberinnen ihren Vorsprung sogar noch ausbauen können, doch ein weiteres FC Tor gab es nicht mehr. Auf der Gegenseite hatten die nie aufsteckenden Gäste einige Male den Ehrentreffer auf dem Fuß, doch Fc Torfrau Ramona Prystawek hatte etwas dagegen und sicherte sich und ihrem Team mit weiteren guten Reaktionen die weiße Weste und den „Zu-Null-Sieg“.

Am Ende siegten die FC Bezirksliga Frauen in einem für sie nicht ganz einfachen Spiel nach einer tollen Mannschaftsleistung verdient. Trainer Gerhard Prystawek :“ Unsere Mannschaft hat das wirklich gut gemacht und verdient gewonnen. Wir haben geduldig gespielt und nach der Pause zielstrebiger agiert und so die Weichen so auf Sieg gestellt. Man hat gesehen, dass sich das Team unter Ex- Trainer Jürgen von Einem wirklich gut entwickelt hat.“

Kreisliga Frauen 
Sehlem (JA) Trotz einer 2:0 Auswärtsniederlage bei der SG Sehlem/Westfeld überzeugten die Ruther Kreisliga Frauen mit einer bärenstarken Leistung beim Tabellenführer und ärgerte den Favoriten.Im ersten Spiel der Rückrunde trafen die Rot Weißen auf die  SG Sehlem/Westfeld. War das Hinspiel noch eine Klare Angelegenheit für die SG, lief die Partie dieses Mal wesentlich ausgeglichener. Von Beginn an zeigten sich die FC Kickerinnen hoch motiviert und boten dem Favoriten von der ersten Minute an Paroli.  Zwar hatten die Gastgeberinnen  mehr Spielanteile, doch die gut organisierten Rutherinnen stoppten die SG häufig im Mittelfeld oder spätestens in der Defensive. Trotzdem musste FC Torfrau Linda Kisluck einige Male ihr ganzes Können aufbieten, um einen Gegentreffer zu verhindern. In der 20. Minute war Sie bei der Führung der Gastgeberinnen aber machtlos. Auch nach diesem Treffer änderte sich nichts am Spielverlauf. Sehlem bestimmte weiter das Geschehen, doch die tief stehenden FC Defensive zeigte sich weiter wachsam und verteidigte mit viel Einsatz den knappen Rückstand zur Pause.Nach dem Seitenwechsel erhöhte der noch unbesiegte Tabellenführer aus Sehlem noch einmal die Schlagzahl und drängte auf den zweiten Treffer. Doch wie schon zuvor überzeugte das Menchise Team  durch eine mannschaftliche Geschlossenheit und hielt weiter dagegen.Zwar gelang den Gastgeberinnen nach knapp einer Stunde Spielzeit das 2:0, doch mit zunehmender Spielzeit gelang es den Rot Weißen , sich immer häufiger zu befreien und eigene Torchancen zu kreieren. So hatten Amy Bauerfeind, Jill Trommler und Melanie Schnellbächer den Anschlusstreffer auf dem Fuß und wer weiß wie sich das Spiel entwickelt hätte , wäre dem FC in dieser Phase das 2:1 gelungen. Dies gelang den Rutherinnen allerdings nicht und es blieb beim 2:0 Endstand.

Am Ende verkauften sich die FC Kreisliga Frauen trotz der Niederlage so teuer wie möglich und boten eine starke Leistung.  Entsprechend zufrieden zeigte sich Coach Michele Menchise: „Ich muss meinen Mädels ein großes Lob für diese  Leistung aussprechen. Obwohl einige Spielerinnen angeschlagen waren, war jeder die Motivation, der Spaß und der Wille anzumerken sich nicht kampflos aufzugeben. Den ungeschlagenen Tabellenführer am Ende so in die Enge zu treiben war nicht einfach und zeigt welche Moral im Team steckt.“

 

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