Ruthe(jd). Reges Treiben herrschte am vergangenen Freitag und Sonnabend auf dem B-Platz des Jahn-Sportparks, aber nicht, weil Fußball gespielt wurde, sondern weil über 20 Ruther Fußballer vor allem den Platz an der Kreisstrasse wegen wichtiger Sanierungsarbeiten aufgemöbelt haben. Nachdem bereits Tage zuvor die Fußballtore entfernt worden waren und die betreffenden Flächen aufgefräst wurden, füllten die Ruther die ausgetretenen Bodensenken mit 15 Tonnen Mutterboden auf. Mit Harken und einer Walze glichen die Helfer unter Leitung von Jörg Drescher die Flächen an und verlegten über 200 Quadratmeter Rollrasen, weiterhin wurden 30 Kilogramm Rasensamen nachgesät. „Wir haben mit den uns zur Verfügung stehenden Mitteln das Bestmögliche herausgeholt, um den Platz auch für die vielen Freizeitkicker wieder in einen guten Zustand herzustellen.“ Probleme bereiten dabei noch die zahlreichen Aktivitäten von Wühlmäusen und Maulwürfen, die besonders zur Straßenseite hin für manches nicht gesehene Bodenloch auch in Zukunft verantwortlich sein werden. „Das Problem wird so leicht nicht in den Griff zu bekommen sein, hier werden wir auch in den kommenden Jahren ständig mit Mutterboden ausgleichen müssen“, so Drescher.
Damit der B-Platz noch besser genutzt werden kann, stellen die Ruther auf der hinteren Fläche hinter dem Diskus-Ring zwei weitere Fußballtore auf, ein Fangschutzzaun soll verhindern, dass Bälle ungewollt auf die Kreisstrasse fliegen. Nebenher schnitten die Ruther wieder die Hecke und beseitigten morsche Äste aus der Schonung. Außerdem beseitigten Arno Krüger und Andreas Salzmann die Schmierereien von Graffitisprayern am Gerätecontainer. Nach erfolgtem Anstrich erstrahlt dieser wieder in neuem Glanz. Für den bevorstehenden Stadtpokal Ende Juli richteten die Ruther ihren A-Platz ebenfalls her. Beide Anlagen sollen mindestens bis dahin voll gesperrt bleiben, um das fachgerechte Anwachsen des Rollrasens garantieren zu können. Der FC Ruthe hofft dabei auf Verständnis von allen Freizeitkickern, die die Anlage vorerst nicht nutzen sollten. Da die Arbeiten noch nicht vollständig abgeschlossen sind, treffen sich die Ruther Aktiven am kommenden Sonnabend ab neun Uhr zu einem weiteren Arbeitseinsatz, im Anschluss um 17:00 Uhr findet der verdiente Sommerabschluss statt.

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Sechs Wochen Ruhe sollte dem Platz nach dem Verlegen des Rollrasen „gegönnt sein“

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Neuer Fangschutzzaun

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Arno Krüger stellt den Container in seine Ursprungsfarbe zurück

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Die Hecke der Zufahrt wird auf „Vordermann“ gebracht

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Ruther Nachwuchs David Drescher

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Marcel Drenkner und Peter Nowatzki zeichnen sich unter anderen für die Ausbesserungsarbeiten verantwortlich

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